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Pinsel- und Federzeichnungen entstanden in einem sehr früh entwickelten ausgeprägten Stil, eine mit den Jahren immer stärker werdende reduzierte Linienführung, beschränkt auf das Wesentliche. Hier war Themenschwerpunkt das menschliche Gesicht, daneben Tiere, Akte, Landschaften, Gebäude sowie Illustrationen.

In späteren Jahren Schaffung von Wandmalereien Innen und auf Hausfassaden, Mitarbeit bei Restaurationen von Denkmälern und Bildstöcken, kunstvolle Dekorationsbemalung auf rustikalen Möbeln, daneben auch Bauernmalerei. Weiter Dekorationsmalerei auf Türen, Inneneinbauten, Dekor- und Gebrauchsgegenständen und vielem mehr.

Weiter betätigte sich Sobik als Maler und Zeichner der Urgeschichte. Er gestaltete ur- und frühgeschichtliche Lebensbilder, rekonstruierte Menschen und Tiere, Waffen, Gerätschaften, Lebensräume und Landschaften der Vergangenheit, stellte archäologische Funde dar.

Mit Beginn der 1990er Jahre ist in Sobiks Werk eine zunehmende Entwicklung von zum Teil umfangreichen Bildserien erkennbar. Es entsteht die umwelt- und gesellschaftspolitische- und weltkrische Großserie 'Die blaue Murmel', die Serien 'Apokalypse Krieg' und 'Totentanz', Akt- und Tierserien sowie mehrere Serien über die Urzeit.

Diese sind großteils Tuschzeichnungen, aber auch Aquarelle und vor allem Mischtechniken zwischen beiden.

Den Höhepunt dieser thematischen Neuerung erreicht Sobik im Goethejahr 1999, als er damit beginnt Goethes 'Faust' zu illustrieren. In über 10 Jahren entstehen dabei -zum größten Teil auf alten Blättern basierend- weit über 1000 colorierte Zeichnungen sowie zahlreiche Ölbilder.

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