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Der Künstler Peter Sobik ist...

...ein faustischer Zweifler, ein Grübler, geheimnisvoll im Bunde mit den düsteren Mächten unserer Existenz.

Der Teufel Mephistopheles, ein Abgesandter der Hölle aus einer fast 500-jährigen Fausttradition, sitzt bei ihm am Zeichentisch und führt ihm die Hand mit Pinsel oder Zeichenfeder bei den Bildern zu Goethes 'Faust'.

Der allmächtige Zeitgeist dröhnt ihm mit lauter Stimme den alltäglichen Wahnsinn dieser Welt in die Ohren, was sich in der karikaturhaften Serie 'Die blaue Murmel' niederschlägt.

Der zeitlose Gevatter Tod diktiert ihm die Vergänglichkeit des Lebens in zahlreichen Totentanzmotiven aufs Papier oder die Leinwand. Philosophische Gedanken schlagen sich auf den Arbeitsbögen nieder, Sinnsuche, Gottessuche und Verzweiflung über die nicht ergründbare Existenz des denkenden Menschen füllen die Blätter. Auch der Wahnsinn des Krieges findet in einer dramatischen Serie seinen Niederschlag in seinem Werk.

Die Beschäftigung mit der tierischen und dann menschlichen Entwickllung, mit Ur- und Frühgeschichte und der Vergangenheit allgemein, schärften bei ihm die Sinne für die Unendlichkeit der Zeit, für die schmale Lebensspanne des menschlichen Seins.

Doch auch andere Themen beherrschen sein Werk. In der Aktmalerei, auch im 'Faust' und 'Der blauen Murmel' immer wieder zu finden, unterstreicht er sein Interesse für den nackten menschlichen Körper in seiner natürlichen, oft sehr prall dargestellten Schönheit aber auch Hässlichkeit. Erotik und Sinnlichkeit werden deutlich gezeigt.

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